Laboratorial Design Research goes into the Field. In August 2009 we organized the StreetLab* in Berlin Neukölln. Now, the documentary is ready. Watch it!
* StreetLab Background: In an experimental and human-centered design approach we seek to understand young people in urban context. To enable the research about authentic experiences in every day live, we “moved” the laboratory onto the street, thereby combining a semi controlled environment with a situation of permanent field research. Thus our aim was loosen the borders between laboratory and field research as an experimental hybrid approach. In view of growing diversification and the multi ethnic urban society in the global context, we focus our research on heterogenic urban neighborhoods. We look on how to employ mobile Information-Communication-Technology to facilitate creativity, understanding and social/environmental sustainability.
Zum allerletzten mal öffnen wir die Pforten unseres StreetLabs für eine große Abschluss Ausstellung. Dort wird es viel zu sehen und zu erleben geben und wir werden die jeweiligen Workshops und Thementage noch einmal mitsamt ihren Ergebnissen vorstellen. Außerdem zeigen wir Euch dann unsere kleine Film-Dokumentation über das StreetLab. Dazu gibt’s lecker Kaltgetränke.
Genaue Uhrzeit und Rahmenprogramm werden wir hier in Kürze bekannt geben. Wir freuen uns auf Euch!
Texte deine Welt in Kurzform und mixe sie mit deinen Lieblings-Beats.
Mit 160 Zeichen sagen was der Tag so brachte. Mit Licht schreiben. Manches reimte sich, manches nicht…
Alles was wir brauchten waren unsere Gedanken, ein Titel und eine Kamera. Mit wenigen Worten, Dunkelheit und Licht haben wir die SMS analog in die Welt gebracht. Herausgekommen sind kurze Texte über die Sonne, das Essen und das Internet, eben das was uns heute bewegt hat, dazu der Titel mit Licht ins Dunkel geschrieben.
Heute hatten wir unseren Workshop zum Thema “Free Style Music”. Es ging also um Musik, Sound, Geräusche und darum, wie und zu welchem Zweck man sie (mobil) einsetzen kann. Etwa für Warnsignale, zur Orientierung, aber auch für Performances oder einfach nur als Klingeltöne.
Wir haben dann mit verschiedensten Dingen und Geräten Geräusche erzeugt, diese aufgenommen, abgemischt, eigene “Loops” kreiert und richtig gute Jam Sessions gemacht. Zum Einsatz kamen Handies, Computer, Microfone, Effektgeräte und anderer Kram. Lemmy und Dorian brachten sogar ihre selbstgebauten Lautsprecher-Boxen von neulich mit.
Heute hatten wir einen Workshop zum Thema “Sinne”. Wie ist das, wenn man auf einmal nichts mehr hören oder fühlen kann? Wie orientiere ich mich, wenn ich nichts sehe? Wie kann man sprechen, ohne zu reden?
Gemeinsam erkundeten wir zunächst die Umgebung, teils mit verbundenen Augen oder mit Schallschutz-Kopfhörern, wobei besonders wichtig war, dass wir uns untereinander gut verständigten.
Zurück im StreetLab probierten wir dann zum Beispiel aus, wie man bestimmte Informationen übermittelt, wenn man nicht sprechen darf/kann bzw. die/der andere einen nicht hören oder verstehen kann. Etwa durch Gestik, Mimik, Körpersprache…
Heute hatten wir einen Workshop mit gehörlosen Jugendlichen. Mit dabei waren zwei Gebärdendolmetscher, die den Workshop begleitend übersetzten, so dass die Gehörlosen und wir uns besser verstehen konnten. Alle waren gut drauf und der Nachmittag war lustig, spannend, unterhaltsam und informativ.
Gemeinsam sprachen wir über die Eigen- und Besonderheiten gehörloser Kommunikation. Was für Probleme haben gehörlose Menschen, wenn sie miteinander oder mit Hörenden kommunizieren. Aber auch: Was für Vorteile bietet gehörloses Kommunikation!
Anschließend entwickelten wir zusammen erste Ideen für sinnvolle Produkte. Hat total Spass gemacht.
Unser erster richtiger Workshop im StreetLab heute. Es ging um Sound! Wie klingt Deine Leben? Wie klingt Deine Stadt? Braucht man Instrumente um Musik zu machen?
Als erstes sind wir in kleinen Gruppen durch Neukölln gezogen und haben Alltagsgeräusche aufgenommen, z.B.
Autolärm, Ampeln, Vogelgezwitscher, Kingergeschrei oder Gehämmer von Handwerkern. Diese Aufnahmen haben wir anschließend zu Soundcollagen im StreetLab zusammengeschnitten und zu sogenannten “Loops” und “Samples” verarbeitet und teilweise verfremdet. Dabei kamen sehr interessante Soundstrukturen und und unterschiedliche “Tracks” (Musikstücke) zustande. Ein paar Stücke hören sich eher elektronisch an, andere eher organisch und manche gingen eher in Richtung HipHop.
Hier ein paar kurze Sound-Beispiele als Mix – Hört’s Euch mal an:
StreetLab_SoundsafariMix (0,57 min., 890 KB)
Mit einer anderen Gruppe haben wir dann noch eine Foto-Safari gemacht. Wie sieht Dein Viertel aus, was sind seine Eigenheiten? Was findest Du gut, was nervt Dich? Einen Teil der Fotos stellen wir bei uns im StreetLab aus.